Neue Steillage — 0,8 Hektar mit Geschichte
Oberhalb von Graach haben wir eine historische Parzelle übernommen. Erste Reben stehen bereits — der Ertrag kommt in drei Jahren.
Eine Parzelle erwacht
Dreißig Jahre lang lag sie brach. Die Trockenmauern waren überwuchert, die alten Rebstöcke längst abgestorben. Aber der Boden — dieser einzigartige Devonschiefer — war intakt. Und das Potenzial unverkennbar.
Die Parzelle liegt auf 280 Meter Höhe, direkt über den berühmten Graacher Lagen. Südost-Exposition, 55 % Neigung, ein schmaler Pfad als einziger Zugang. Niemand wollte sie übernehmen. Wir schon.
Mauern bauen, Reben pflanzen
Im Frühling 2025 begannen die Arbeiten. Zuerst mussten die historischen Trockenmauern instandgesetzt werden — Stein für Stein, ohne Mörtel, wie vor hundert Jahren. Ein Spezialist aus Luxemburg führte das Team.
Im Juni pflanzten wir die ersten 2.400 Rebstöcke: Riesling auf wurzelechten Unterlagen. Die Entscheidung gegen Pfropfreben war bewusst — wurzelechte Reben liefern weniger Ertrag, aber authentischere Weine.
Drei Jahre Geduld
Die ersten Trauben werden wir 2028 ernten. Bis dahin pflegen wir die jungen Reben, beobachten den Boden, lassen das Terroir arbeiten. In fünf Jahren wird diese Parzelle eigenständige Weine liefern — mit einem Profil, das es nur hier gibt.
Wir haben der Lage einen Namen gegeben: „Morgenlicht". Weil die Sonne sie als Erste trifft, wenn sie über die Hügelkuppe steigt.